Version 7.2.0

Hinweis

Beim Upgrade auf diese Version wird minimal die Version 7.1.0 als installiert vorausgesetzt.

Untertabellen im Export „CSV mit Dokumenten“

Der Export-Typ „CSV mit Dokumenten“ wurde erweitert. Falls der Vorgang Tabellen-Metadaten enthält, werden diese in eigene CSV-Dateien Index_<KurznameUntertabellenfeld>".csv exportiert. Pro konfigurierte Untertabelle gibt es eine CSV-Datei, die alle exportieren (Tabellen-)Daten sammelt. Als Verweis auf den Vorgang, stellt die erste Spalte des CSVs die Vorgangs-ID dar.

Hinweis

Während des Exports werden die Untertabellen-Daten auf Benutzerrechte gefiltert.

E-Mail-Versand für Meldungen im Ereignisprotokoll in der Administrations-Oberfläche einstellen

Die zwei Konfigurationen error_to und error_level (aus der settings.ini) wurden nun in unsere Datenbank migriert. Beide Optionen werden jetzt über die neue Sektion „Konfiguration“ im Bereich „Übersicht“ der Administrations-Oberfläche verwaltet. Hier kann per Dropdown-Menü eingestellt werden, ab welchem Ereignis-Loglevel (WARNING, ERROR, CRITICAL) an wen eine Benachrichtigung per E-Mail verschickt werden soll.

Protokollierung von gelöschten Vorgängen

Im Ereignisprotokoll werden nun endgültig gelöschte Vorgänge festgehalten. Damit sind Vorgänge gemeint, die sowohl in Form ihrer aktuellsten Version gelöscht sind, also auch keine alten Versionen mehr vorweisen. Für das Löschen einer beliebigen Version eines Vorganges wird nun ein Historieneintrag angelegt.

Fehlerbehandlung in Import-Services

In Import-Services wurde eine Möglichkeit zur Fehlerbehandlung eingeführt.

Beim Autreten eines Fehlers während des Import-Vorganges wird zwischen den zwei Fehlertypen „Generisch“ und „Clientseitig“ unterschieden. Je nach Typ wird im Import-Skript eine der zwei neuen Methoden zum Abfangen des Fehlertextes und (falls vorhanden) des HTTP-Statuscodes genutzt.

Die Verwendung der zwei neuen Methoden, sowie die Unterscheidung der zwei Fehlertypen werden im Abschnitt „Fehlerbehandlung“ der Import-Services-Dokumentation detailliert erläutert.

Erweiterte Empfänger in der Workflow-Aktion „E-Mail versenden“

In der Workflow-Aktion „E-Mail versenden“ gibt es zwei neue Empfänger-Optionen „Manuelle Eingabe“ und „Aus Feldinhalt“.

  • Bei „Manuelle Eingabe“ wird die Empfänger-E-Mail-Adresse nicht aus einem Benutzerkonto ermittelt, sondern kann fest eingestellt oder vom Benutzer abgefragt werden. Wenn gewünscht ist, die E-Mail an eine feste Adresse zu verschicken, muss diese im neuen Konfigurationsfeld „Empfänger-Option“ eingegeben werden. Wenn dieses Feld leer gelassen wird, wird die Adresse beim Statuswechsel vom Benutzer abgefragt.

  • Bei „Aus Feldinhalt“ wird die Empfänger-E-Mail aus einem Datenfeld des Vorgangs ermittelt, in „Empfänger-Option“ muss dafür der Kurzname des Datenfelds eingetragen werden. Wenn das eingestellte Datenfeld im Vorgang leer ist, wird keine E-Mail verschickt.

Admin-Funktion im Workflow: Aus allen Postfächern entfernen

Das Workflow-Menü wurde um ein Untermenü zur Administration erweitert. Dieses Menü ist nur für Benutzer mit Administrator-Berechtigung sichtbar.

In diesem Menü steht nun ein Eintrag „Aus allen Postfächern entfernen“ zur Verfügung, der es erlaubt, einen Vorgang aus allen Benutzer- und Gruppen-Postfächern gleichzeitig zu entfernen.

Verschiedenes

  • Es gibt ein neues Recht „Mandant bearbeiten“, das bestimmt, ob ein Anwender auch nachträglich den Mandanten eines Vorgang verändern darf. Bei bestehenden Rollen wird dieses Recht für alles Status erlaubt, um das aktuelle Verhalten beizubehalten.

  • Der Dialog für Vorschläge aus Datentabellen ist nun in mehrere Seiten unterteilt, darüber hinaus wird die Gesamtzahl der Ergebnisse angezeigt.

  • Der Code von Formular-Events bleibt nun auch gespeichert, wenn das Feld zwsichenzeitlich ausgeblendet wird.

  • Bisher wurden Benutzer den Mandanten über die Mandantenkonfiguration zugeordnet. Nun ist es auch möglich, umgekehrt (also in der Benutzerkonfiguration) Mandanten zuzuordnen. Die Einstellungen finden sich am Ende der Benutzer-Konfiguration im Abschnitt „Mandanten“.

  • Im regelbasierten Workflow-Editor kann nun auch beim Status ein Sortierindex vergeben werden, um die Reihenfolge der Status beispielsweise in der Rollenkonfiguration zu beeinflussen.